Kommt mit mir nach draußen. Den Lernweg bestimmt ihr.
Bei mir findet ihr Geschichten, Tierwissen, Forscherfragen und Naturmissionen. Ihr wählt aus, verbindet die Bausteine miteinander und passt sie an eure Lerngruppe an.
Alles, was ihr bei mir findet, ist kostenlos und werbefrei. Ich gebe euch Orientierung, aber keinen vorgeschriebenen Unterrichtsweg.
So möchte ich euch begleiten
Eine vorbereitete Naturlernwelt – kein Weg zum Abarbeiten
Ich erzähle ruhige Geschichten über heimische Tiere und verbinde sie mit Tierwissen, Forscherfragen, Materialien und kleinen Aufträgen für draußen. In jeder Folge begegnen wir einem anderen Tier. Mein Grundgedanke bleibt dabei immer derselbe: Erst entsteht Beziehung, dann Neugier. Wir beobachten genau, verstehen Zusammenhänge, halten Entdeckungen fest und entwickeln einen achtsamen Umgang mit der Natur.
Ihr müsst bei mir keinen vollständigen Ablauf übernehmen. Vielleicht hört ihr nur eine Geschichte, wählt eine Naturmission aus oder nutzt ein Forscherblatt zur Vertiefung. Ihr könnt aber auch mehrere Bausteine zu einer Unterrichtsstunde, einer Reihe oder einem Ganztagsangebot verbinden.
Was ich euch auf dieser Seite zeige, sind deshalb mögliche Lernwege. Sie geben euch Struktur, wenn ihr sie braucht – und lassen euch frei, sobald eure Lerngruppe einen eigenen Weg einschlägt.
Frei auswählbarNehmt einen einzelnen Impuls oder verbindet mehrere meiner Bausteine miteinander.
WiedererkennbarMein vertrauter Aufbau macht es leichter, immer wieder mit einem neuen Tier zu beginnen.
Draußen verankertMeine digitalen und gedruckten Angebote sollen euch nicht drinnen halten, sondern echte Naturerfahrungen anstoßen.
NiedrigschwelligIhr könnt alles kostenlos, werbefrei und auf unterschiedlichen Zeit- und Anspruchsniveaus nutzen.
Was ich euch mitbringe
Nehmt euch, was zu euch passt
Nicht zu jedem Tier gibt es zu jeder Zeit genau dieselben Formate. Hier seht ihr, welche Zugänge ich euch grundsätzlich anbiete. Eine pädagogische Einheit kann schon mit einem einzigen Baustein beginnen.
Podcastgeschichte
In meinen längeren Geschichten begegnen wir einem Tier ganz in Ruhe. So entstehen Beziehung, Bilder im Kopf und ein gemeinsamer Gesprächsanlass.
Hören & Vorstellen
Ellys Tierfakten & Naturfunke
Ellys phantastische Tierfakten und mein Naturfunke sind bewusst kurz. Wir haben beide Formate besonders für Schule, Unterricht und pädagogische Einrichtungen entwickelt: Sie wecken Neugier und führen schnell zum Weiterforschen – als kompakte Alternative zu meiner langen Podcastgeschichte.
Kurzer, direkter Einstieg
Tiersteckbrief
In meinen Steckbriefen findet ihr kompaktes Wissen zu Merkmalen, Lebensraum, Nahrung und besonderen Anpassungen.
Informieren
Forscherblatt
Meine Forscherblätter laden zum Beobachten, Vergleichen, Zeichnen, Ordnen, Vermuten und Weiterdenken ein.
Selbst tätig werden
Lernbegleiter
In meinen Lernbegleitern findet ihr didaktische Hinweise, Gesprächsimpulse und mögliche Lernziele für eure Planung.
Planung erleichtern
Notizbuchseiten
In meinem Notizbuch teile ich Zeichnungen, Beobachtungen und Fragen. Die Seiten laden zum Blättern und zum eigenen Dokumentieren ein.
Spuren festhalten
Naturmission
Mit einer kleinen, konkreten Mission lenke ich euren Blick auf Spuren, Geräusche, Strukturen oder Lebensräume.
Nach draußen
Tierlied & Musikimpulse
Auf meinen Tierseiten könnt ihr das passende Lied direkt hören, die Lyrics groß zum Mitlesen öffnen und über drei wechselnde Impulse weiterarbeiten.
Hinhören · Mitmachen · Gestalten
Musik als eigener Lernweg
Mit Bellas Tierliedern hören, handeln und selbst gestalten
Jedes Tierlied kann direkt auf der passenden Tierseite zum kleinen Unterrichtsbaustein werden. Ihr braucht dafür kein zusätzliches Arbeitsblatt und müsst nichts vorbereiten: Lied starten, Lyrics öffnen und einen der drei Zugänge auswählen.
Direkt auf der Tierseite
Ein Lied – alles an einem Ort
Der kleine Player spielt nur das Lied des gewählten Tieres. Daneben liegt die DIN-A4-Lyricsseite als Vorschau und lässt sich zum gemeinsamen Mitlesen groß öffnen.
Hören: Lied ohne Umweg direkt beim Tier starten.
Mitlesen: Lyrics anklicken und groß im Lesemodus öffnen.
Weiterarbeiten: drei kurze Impulse passend zu unterschiedlichen musikalischen Zugängen nutzen.
Neu mischen: passt ein Vorschlag nicht zur Gruppe, lässt er sich mit einem Klick austauschen.
Musikalische Spuren wahrnehmen, unterscheiden und am tatsächlich Gehörten begründen. Nicht jede Beobachtung braucht dieselbe richtige Antwort – entscheidend ist das genaue Hören.
Leitfrage: Was entdecke ich? Zum Beispiel Melodiespuren verfolgen, Veränderungen hören oder eine Minute mit „Forscherohren“ in die echte Umgebung wechseln.
2
Aktiv werden
Mitmachen
Mit Stimme, Körper, Bewegung, Rhythmus, wenigen Instrumenten oder bewusst gesetzter Stille Teil der Musik werden – und dabei aufeinander hören.
Leitfrage: Wie kann ich Teil der Musik werden? Zum Beispiel Puls wandern lassen, Frage und Antwort spielen oder gemeinsam entscheiden, wo das Lied Begleitung braucht.
3
Eigene Ideen
Selbst gestalten
Eigene musikalische Entscheidungen treffen: improvisieren, verändern, komponieren und aus Tierwissen oder Naturbeobachtung neues Klangmaterial entwickeln.
Leitfrage: Was kann aus meiner eigenen Idee entstehen? Zum Beispiel eine Forscherstrophe, eine Klanglandschaft, ein Tiermotiv oder eine grafische Partitur.
Kein Musikraum nötig. Viele Impulse funktionieren mit Stimme, Händen, Bewegung und genauem Zuhören. Wo Instrumente sinnvoll sind, können einfache Orff-Instrumente oder Alltagsklänge dazukommen. Die angezeigten Zeitangaben helfen euch, spontan zu entscheiden, was noch in eure Stunde passt.
Ein Weg, den ihr wählen könnt
Vom ersten Staunen zum verantwortlichen Handeln
Wenn ihr euch einen roten Faden wünscht, könnt ihr mir in sechs Schritten folgen. Ihr dürft den Weg vollständig nutzen, kürzen, anders anordnen oder an jeder beliebigen Stelle beginnen.
Diese sechs Schritte sind nur eine Orientierungshilfe. Kein Schritt ist Pflicht, und sie sind kein Qualitätscheck für eine gelungene Zeit mit mir.
1
Begegnen
Ich öffne die Begegnung mit einer Geschichte, einem Geräusch, einem Bild oder einer echten Spur. So darf zuerst Gefühl und Staunen entstehen.
Überlegt gemeinsam, was das Tier braucht, wie menschliches Handeln wirkt und welche kleine, sinnvolle Handlung möglich ist.
Möglich mit: Schutzidee · Wiederholungsbesuch
So könnt ihr mit mir lernen
Von zehn Minuten bis zum ganzen Forschertag mit mir
Ich habe euch verschiedene Abläufe vorbereitet. Ihr könnt sie direkt übernehmen oder als Ausgangspunkt für eigene Ideen nutzen. Die Zeiten sind nur Richtwerte: Kinderfragen, Wetter, Wege und Entdeckungen dürfen euren Plan jederzeit verändern.
Bella-Kurzimpuls · etwa 10–20 MinutenMorgenkreis, Übergang, Vertretung, Ruhephase oder spontaner Naturmomentwenig Vorbereitung
Manchmal reichen schon wenige Minuten, damit ein Tier den ganzen Tag über im Kopf bleibt. Danach muss keine vollständige Ergebnissicherung folgen.
1. EinstiegStartet mit Ellys Tierfakten oder meinem Naturfunken. Alternativ könnt ihr einen kurzen Podcastausschnitt, ein Tiergeräusch oder ein Bild nutzen.
2. Eine FrageSammelt eine erste Vermutung: Wo könnte dieses Tier hier in der Nähe leben?
3. MitnahmeGebt eine kleine Beobachtungsfrage mit in die Pause, auf den Heimweg oder zum nächsten Spaziergang.
Geeignet, wenn …
nur wenig Zeit verfügbar ist,
ein neues Thema zunächst Interesse wecken soll,
eine Naturfrage über den Tag hinweg weiterwirken darf.
Bella-Unterrichtsstunde · etwa 45 MinutenEin gemeinsamer Einstieg mit individueller oder kooperativer VertiefungGrundschule
10 MinutenBeginnt mit Ellys Tierfakten oder meinem Naturfunken und sammelt erste Fragen. Alternativ könnt ihr einen Ausschnitt aus meiner Podcastgeschichte hören.
20 MinutenLasst die Kinder mit Steckbrief, Forscherblatt, Notizbuchseite oder freier Recherche allein, zu zweit oder in Gruppen weiterarbeiten.
15 MinutenTeilt eure Erkenntnisse und bereitet eine passende Naturmission vor.
Offene Varianten
Lasst die Kinder zwischen Zeichnen, Lesen, Hören und Forschen wählen.
Verschiedene Gruppen dürfen unterschiedliche Seiten desselben Tieres untersuchen.
Ergebnisse können mündlich, bildlich, schriftlich oder auf einem gemeinsamen Klassenplakat sichtbar werden.
Bella-Doppelstunde · etwa 90 MinutenHören, forschen, hinausgehen und Beobachtungen auswertenmit Draußenzeit
In einer Doppelstunde habt ihr genug Raum, meinen digitalen oder erzählerischen Einstieg mit einer echten Naturbeobachtung zu verbinden.
Drinnen beginnenLernt das Tier kennen, wählt eine Forscherfrage und besprecht Regeln für achtsames Beobachten.
Draußen untersuchenSucht auf dem Schulhof, auf einer Wiese, im Park oder am Waldrand nach Spuren, Strukturen und Merkmalen des Lebensraums.
Gemeinsam deutenDokumentiert eure Funde, deutet sie vorsichtig und haltet offene Fragen fest.
Das Tier selbst muss sich dabei nicht zeigen. Häufig erzählen sein Lebensraum, Nahrungspflanzen, Verstecke, Fraßspuren, Geräusche oder menschliche Einflüsse sogar mehr.
Kleine Unterrichtsreihe · 3 bis 6 EinheitenEin Tier, ein Lebensraum oder mehrere Arten im Vergleichvertiefend
Möglicher Aufbau
Begegnung: Geschichte hören, Vorwissen und Fragen sammeln.
Tierwissen: Merkmale, Nahrung, Lebensweise und Anpassungen erschließen.
Lebensraum: Bedingungen, Beziehungen und jahreszeitliche Veränderungen untersuchen.
Forschung: wiederholt denselben Ort aufsuchen und Beobachtungen vergleichen.
Präsentation: Forscherbuch, Ausstellung, Audio, Plakat oder kleine Führung gestalten.
Handlung: eine passende, realistische Schutz- oder Informationsidee entwickeln.
Ihr könnt auch mehrere meiner Tiere aus demselben Lebensraum vergleichen. So werden Artenvielfalt und ökologische Beziehungen sichtbar, ohne dass ihr jede Folge vollständig bearbeiten müsst.
Ganztag, Hort oder NaturgruppeWiederkehrendes Ritual mit freiwilligen Vertiefungsangebotenoffen & spielerisch
Im Ganztag muss ich nicht wie Unterricht funktionieren. Ein wiederkehrender Naturclub kann Orientierung geben, ohne die freie Zeit zu verschulen.
AnkommenBeginnt mit einem kurzen Hörimpuls oder einer neuen Seite aus meinem Notizbuch.
WählenDie Kinder entscheiden zwischen Zeichnen, Lesen, Bauen, Spielen, Forschen oder Rausgehen.
TeilenEntdeckungen dürfen freiwillig gezeigt, erzählt oder in einem gemeinsamen Forscherbuch gesammelt werden.
Besonders schön finde ich die Wiederholung: ein vertrauter Ablauf, ein neues Tier und mit der Zeit immer mehr Selbstständigkeit bei Auswahl, Vorbereitung und Dokumentation.
Projekt- oder ForschertagStationen, Exkursion, Forscherbuch und gemeinsame Präsentationgrößerer Rahmen
Für einen längeren Projekttag könnt ihr mehrere meiner Zugänge gleichzeitig vorbereiten. Die Kinder müssen weder dieselben Stationen besuchen noch dieselbe Reihenfolge wählen.
Mögliche Stationen
Hör- und Videostation mit Ellys Tierfakten, Naturfunke oder Podcastgeschichte
Wissensstation mit Steckbriefen und Sachbüchern
Spuren- und Vergleichsstation
Kreativstation mit Notizbuch, Zeichnung, Modell oder Lied
Draußenstation mit Naturmission
Schutzstation: Was braucht dieser Lebensraum?
Zum Abschluss könnt ihr ein Forschermuseum, einen Gesprächskreis, eine kleine Führung oder eine Sammlung offener Fragen entstehen lassen.
Schnelle Planungshilfe
Fünf Fragen führen euch zu eurem eigenen Weg mit mir
01
Wie viel Zeit?
Passt ein kurzer Impuls, eine Stunde, eine Doppelstunde oder eine Reihe über mehrere Termine?
02
Welche Gruppe?
Was bringen die Kinder an Alter, Vorwissen, Lesekompetenz, Interessen und Unterstützungsbedarf mit?
03
Welcher Lernort?
Wo könnt ihr lernen und forschen: im Klassenraum, auf dem Schulhof, im Park, im Wald, am Gewässer oder auf dem Weg nach Hause?
04
Welcher Schwerpunkt?
Soll es vor allem um Tierwissen, Beobachtung, Lebensraum, Jahreszeit, Sprache oder Schutz gehen?
05
Welche Bausteine?
Möchtet ihr nur hören, direkt hinausgehen oder mehrere meiner Zugänge frei kombinieren?
Vom Tier aus startenWählt ein Tier, das gerade zum Klassenthema oder zu eurer Umgebung passt.
Vom Ort aus startenFragt euch: Welche Arten, Spuren und Lebensraummerkmale können wir draußen wirklich beobachten?
Vom Kind aus startenFragt euch: Welche Frage, Ausdrucksform oder Tätigkeit könnte bei diesen Kindern echtes Interesse wecken?
Wo ich fachlich anknüpfe
Passend zum Lehrplan – ohne meinen offenen Weg zu verlieren
Meine Materialien sind kein amtlich zugelassenes Lehrwerk und ersetzen eure schulinterne Planung nicht. Meine wiederkehrenden Inhalte und Tätigkeiten bieten aber viele Anknüpfungspunkte an den bayerischen LehrplanPLUS – besonders im Heimat- und Sachunterricht – und an das übergreifende Bildungsziel BNE.
Heimat- und Sachunterricht · Jahrgangsstufen 1/2Heimische Tiere, Lebensräume, Anpassungen, Nahrungsbeziehungen und jahreszeitliche VeränderungenLehrplanPLUS Bayern
Mit mir können Kinder heimische Arten kennenlernen, typische Merkmale beschreiben, Tiere ihren Lebensräumen zuordnen und erste Zusammenhänge zwischen Nahrung, Lebensraum und Jahreszeit entdecken.
Das könnt ihr mit mir tun
genau betrachten, zuhören und Merkmale benennen,
Vermutungen zum Lebensraum formulieren,
einfache Nahrungsbeziehungen nachvollziehen,
jahreszeitliche Veränderungen wiederholt beobachten und dokumentieren,
achtsame Regeln für Begegnungen mit Lebewesen entwickeln.
Heimat- und Sachunterricht · Jahrgangsstufen 3/4Artenvielfalt, Wald und Gewässer, Lebensweisen, Entwicklung und menschliche EinflüsseLehrplanPLUS Bayern
In den Jahrgangsstufen 3/4 könnt ihr meine Folgen stärker vergleichend und forschend einsetzen. Mehrere Tiere aus demselben Lebensraum öffnen Fragen zu Vielfalt, Angepasstheit, Fortpflanzung, Entwicklung, Nahrungsbeziehungen und zum Einfluss des Menschen.
Das könnt ihr mit mir tun
Arten anhand ausgewählter Merkmale unterscheiden und vergleichen,
Lebensräume wie Wald, Gewässer, Garten oder Siedlungsraum untersuchen,
Zusammenhänge zwischen Körperbau, Verhalten und Lebensweise beschreiben,
positive und negative menschliche Einflüsse erkennen,
begründete Schutzideen für Arten und Lebensräume entwickeln.
Wiederkehrende naturwissenschaftliche ArbeitsweisenFragen, beobachten, vergleichen, dokumentieren, kommunizieren und vorsichtig deutenprozessbezogen
Meine besondere Stärke liegt nicht nur im einzelnen Tier, sondern in den Tätigkeiten, die ihr mit jeder Folge wiederholen könnt. So kann nach und nach eine vertraute Forschungskultur entstehen.
eigene Fragen und Vermutungen formulieren,
Merkmale, Geräusche, Spuren und Veränderungen gezielt beobachten,
Informationen aus Geschichte, Bild, Text und eigener Erfahrung verbinden,
Funde zeichnerisch, sprachlich, fotografisch oder tabellarisch dokumentieren,
Beobachtung und Deutung voneinander unterscheiden,
Ergebnisse austauschen und offene Fragen benennen.
Weil mein Aufbau wiederkehrt, können Kinder zunehmend selbstständig planen, welche Informationen und Beobachtungen sie für ihre eigene Frage brauchen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung · BNEWissen, Werte, Bewertung und verantwortliches Handeln an konkreten Naturbeispielen verbindenübergreifendes Bildungsziel
Für mich bedeutet BNE mehr als Umweltwissen. Ich nähere mich nachhaltiger Entwicklung über konkrete, kindgerechte Begegnungen mit heimischen Arten und ihren Lebensräumen.
Mögliche BNE-Verbindungen
Wahrnehmen: lokale Arten und Lebensräume überhaupt entdecken.
Verstehen: Bedürfnisse, Abhängigkeiten und menschliche Einflüsse erkennen.
Bewerten: verschiedene Handlungen und Schutzmöglichkeiten besprechen.
Handeln: kleine, realistische Beiträge entwickeln, ohne Kindern die Verantwortung für große Umweltprobleme aufzubürden.
Wiederkehren: Veränderungen langfristig beobachten und Erfahrungen reflektieren.
Fächerverbindende MöglichkeitenNaturthemen als Ausgangspunkt für Sprache, Kunst, Musik, Mathematik und Medienbildungindividuell kombinierbar
DeutschZuhören, Fragen formulieren, Tiertexte verfassen, Ergebnisse präsentieren und Sachbegriffe verwenden.
Kunst & WerkenBeobachtungszeichnungen, Modelle, Lebensraumdarstellungen und Naturtagebücher gestalten.
Musik & BewegungTierlieder, Geräusche, Rhythmen und Bewegungsweisen aufgreifen.
MathematikBeobachtungen zählen, sortieren, messen, vergleichen und in einfachen Darstellungen festhalten.
MedienbildungAudio und Bilder gezielt als Informationsquelle nutzen und eigene Dokumentationen erstellen.
Soziales LernenGemeinsam forschen, unterschiedliche Beobachtungen respektieren und Verantwortung aushandeln.
Einsatz außerhalb BayernsÜbertragbare Kompetenzen, aber keine pauschale LehrplanzusageHinweis
Auch in den Curricula anderer Bundesländer findet ihr Themen wie heimische Tiere, Lebensräume, Artenvielfalt, Beobachten, Dokumentieren und Naturschutz. Die Bezeichnungen, Jahrgangsstufen und verbindlichen Kompetenzerwartungen unterscheiden sich jedoch.
Außerhalb Bayerns könnt ihr meine Kompetenzlogik als Orientierung nutzen. Bitte gleicht die konkrete Zuordnung mit dem aktuell gültigen Lehrplan eures Bundeslandes ab.
Transparenzhinweis: Die Lehrplanbezüge auf dieser Seite sind eine pädagogische Einordnung meiner Inhalte. Sie sind keine offizielle Empfehlung, Zulassung oder Prüfung durch das Bayerische Staatsministerium oder das ISB. Verbindlich bleiben immer die aktuell gültigen Lehrpläne und schulischen Vorgaben.
Jedes Kind darf einen eigenen Weg finden
Bei mir müssen nicht alle Kinder dasselbe auf dieselbe Weise tun
Ich biete verschiedene Zugänge zum selben Naturthema. So kann eine gemeinsame Tierbegegnung entstehen, während die Kinder anschließend unterschiedliche Wege wählen. Differenzierung bedeutet für mich nicht nur leichtere oder schwierigere Arbeitsblätter, sondern verschiedene Arten des Wahrnehmens, Forschens und Ausdrucks.
Unterschiedliche TiefeVom freien Staunen über eine gelenkte Forscherfrage bis zur eigenständigen Recherche und Dokumentation.
Unterschiedliche ErgebnisseMündliche Erzählung, Zeichnung, Steckbrief, Foto, Audio, Tabelle, Modell, Plakat oder kleine Führung.
Auch die Reihenfolge darf verschieden sein: Eine Gruppe beginnt mit meiner Geschichte, eine andere mit einer Spur auf dem Schulhof. Manche Kinder brauchen zunächst einen klaren Impuls, andere entwickeln aus einer einzigen Beobachtung ihre eigenen Fragen. Bei mir soll beides möglich sein.
Für Schulen, Partner und Stiftungen
Was ich bewirken möchte auf einen Blick
Hier zeige ich euch, wie ich meine Wirkung denke: Aus frei verfügbaren Medien und Materialien können immer wieder neue Naturlerngelegenheiten entstehen. Das ist mein Ziel – aber kein Wirkungsversprechen für jede einzelne Nutzung.
1 · Angebot
Was ich bereitstelle
Ich bringe Tiergeschichten, Ellys kurze Tierfakten, Naturfunken, Wissen, Forscherfragen, Notizbuchseiten und Naturmissionen mit.
2 · Nutzung
Wie ihr mich nutzt
Ihr wählt passende Inhalte aus und verbindet das Lernen drinnen mit echten Erfahrungen draußen.
3 · Nahe Wirkung
Was zunächst entstehen kann
Kinder lernen heimische Arten kennen, stellen eigene Fragen, beobachten genauer und halten ihre Entdeckungen fest.
4 · Entwicklungsziel
Wohin der Weg führen kann
Wiederkehrende Naturerfahrungen können Wertschätzung, Selbstwirksamkeit und achtsames Handeln stärken.
SkalierbarMein pädagogischer Rahmen bleibt vertraut, auch wenn regelmäßig neue Tiere hinzukommen.
ZugangsoffenIch bleibe für Familien und pädagogische Einrichtungen kostenlos und werbefrei.
AlltagsnahViele meiner Missionen beginnen auf dem Schulhof, auf dem Weg, auf einer Wiese, im Park oder direkt vor der Haustür.
RückmeldbarEure Erfahrungen helfen dabei, meine Materialien weiterzuentwickeln und im pädagogischen Alltag noch hilfreicher zu machen.
Bevor wir hinausgehen
So forschen wir achtsam draußen
Beobachten statt störenBitte fangt keine Tiere, holt sie nicht aus ihren Verstecken, füttert oder verfolgt sie nicht. Beachtet Schutzzeiten, Schutzgebiete und örtliche Regeln.
Beobachtung und Deutung trennen„Ich sehe ein Loch“ ist eine Beobachtung. „Hier wohnt ein Tier“ ist zunächst eine Vermutung. Genau diesen Unterschied dürfen Kinder beim Forschen entdecken.
Gruppe und Ort prüfenPrüft vorher Aufsicht, Wege, Wetter, Kleidung, Barrieren, Allergien, Zecken- und Sonnenschutz sowie die Erreichbarkeit des Ortes.
Das Tier muss nicht erscheinenAuch Geräusche, Pflanzen, Spuren, Licht, Boden, Wasser und Strukturen eines Lebensraums sind wertvolle Entdeckungen.
Sammelt nicht die Tiere. Sammelt die Entdeckungen.
Meine Podcasts und Materialien sollen Naturerfahrung niemals ersetzen. Sie sollen den Blick öffnen und Kinder ermutigen, selbst achtsam wahrzunehmen.
Wählt ein Tier – ich bringe euch die passenden Bausteine
Auf meinen Tierseiten findet ihr Tierwissen, Hörformate, Lieder mit Lyrics und Musikimpulsen sowie die passenden Materialien an einem Ort. Ihr müsst dabei keine feste Reihenfolge einhalten.
Müssen wir alle Materialien einer Folge verwenden?Nein. Jeder meiner Bausteine darf allein stehen.
Eine Geschichte, eine Frage oder eine Naturmission kann schon genug sein. Meine Materialien sind ein Angebot – kein Arbeitsplan, den ihr vollständig abarbeiten müsst.
Können wir dich auch ohne Podcast einsetzen?Ja. Ihr dürft an jeder Stelle beginnen.
Eine Beobachtung draußen, ein Steckbrief, eine Seite aus meinem Notizbuch oder ein Forscherblatt kann euer Ausgangspunkt sein. Meine Podcastgeschichte kann später dazukommen – oder ganz entfallen.
Muss ich musikalisch ausgebildet sein, um die Tierlieder einzusetzen?Nein. Die Impulse sind bewusst niedrigschwellig und direkt einsetzbar.
Ihr braucht weder einen Musikraum noch besondere instrumentale Vorkenntnisse. Die drei Zugänge Hinhören, Mitmachen und Selbst gestalten beginnen oft mit genauem Zuhören, Stimme, Sprache, Rhythmus oder Bewegung. Wenn ein Vorschlag nicht zu eurer Gruppe, Zeit oder Ausstattung passt, könnt ihr ihn direkt auf der Tierseite neu mischen.
Für welches Alter sind deine Inhalte geeignet?Mein Schwerpunkt liegt im Grundschulalter, aber ihr könnt vieles anpassen.
Jüngere Kinder können mir stärker über Hören, Bilder, Bewegung und kurze Beobachtungen begegnen. Ältere Kinder können vergleichen, recherchieren, dokumentieren und ökologische Zusammenhänge vertiefen. Ihr entscheidet, welche Auswahl und Begleitung zu eurer Gruppe passt.
Brauchen wir besondere Naturkenntnisse?Nein. Wir dürfen gemeinsam fragen und suchen.
Ihr müsst nicht jede Tierart sicher bestimmen können. Ich möchte eine Haltung fördern, in der wir Beobachtungen sammeln, Vermutungen prüfen und offene Fragen aushalten. Wenn ihr unsicher seid, lasst einen Fund lieber offen, statt ihn vorschnell zu bestimmen.
Bist du ein offiziell lehrplangeprüftes Angebot?Nein. Ich zeige euch fachliche Anschlussmöglichkeiten.
Ich bin ein unabhängiges, kostenloses Naturbildungsprojekt. Die genannten Lehrplanbezüge dienen euch zur Orientierung. Die konkrete Auswahl, Prüfung und Einordnung bleibt bei der jeweiligen Schule beziehungsweise Fachkraft.
Dürfen wir dir Rückmeldungen oder eigene Einsatzideen schicken?Sehr gern – besonders eure Erfahrungen aus Schule und Ganztag helfen mir weiter.
Schreibt mir, welche Bausteine gut funktionieren, was euch im Alltag fehlt und welche Darstellung den Einsatz erleichtern würde. Ich freue mich über eure Nachricht per E-Mail.
Nutzt ihr mich in Schule oder Ganztag?
Dann freue ich mich über kurze Rückmeldungen, Praxisbeispiele und Hinweise. Erzählt mir gern, wie ich für pädagogische Einrichtungen noch übersichtlicher oder leichter einsetzbar werden kann.
Bitte sendet keine erkennbaren Kinderfotos oder personenbezogenen Lerndaten per E-Mail.